Oktober
November
22. 10.
"Wenn wir uns mit der sich neigenden Sonne zeigen,
beginnt die kühlere Hälfte der Jahreszeiten,
übt Geduld in den kurzen Tagen und langen Nächten
und lebt gelassen zwischen Gutem und Schlechten."
23. 10.
"Der Wechsel des Wetters ist typisch jetzt,
das gilt in unserer Zeit von Anfang bis zuletzt,
doch soll der Wandel allgemein
eine Eigenschaft unseres Zeichens sein."
24. 10.
"Als Skorpion sind wir im Leben nicht bequem
und noch weniger angenehm,
denn wir trennen in der Natur und Menschenwelt,
was nicht mehr taugt und länger hält."
25. 10.
"Glaubt nicht an irgendeine Perfektion,
bemüht euch stets um Evolution,
das Leben ist eine unendliche Bahn,
wer stehen bleibt, kommt nicht voran."
26. 10.
"Kümmert euch nicht nur darum, was eurem Leib dient,
fragt auch, was eure Seele durch euch gewinnt,
was besser wird in ihr, bleibt euch erhalten,
aber euren Körper könnt ihr nicht immer behalten."
27. 10.
"Werdet wesentlich! Das sagt euch täglich unser Zeichen,
ihr müsst bloß die Natur heute vergleichen
mit ihrem Aussehen, kaum einen Monat her,
dann erkennt ihr sie kaum mehr."
28. 10.
"Beschränkt euch auf die wichtigen Sachen,
lasst euch vom Überfluss nicht kaputt machen,
vieles in eurem Leben verbraucht Kraft,
ohne dass sie etwas Bleibendes schafft."
29. 10.
"Wenn ihr morgens früh aufsteht
und die aufgehende Sonne seht,
dann denkt mit eurer inneren Sicht
auch an unser Wirken hinter ihrem Licht."
30. 10.
"Wir machen das Gegenteil des unmäßigen Raffens
und unaufhörlichen Schaffens,
von uns wird nach dem Sinn gefragt,
den euer Tun und Anschaffen hat."
31. 10.
"Für uns zählt die Qualität,
nicht die Verpackung oder das Etikett,
wir wählen ein gutes Stück, das lange währt,
statt der billigen Masse, den einzelnen Wert."
1. 11.
"In unserem Zeichen lernt ihr, Gegensätze auszugleichen
und eine Einheit zwischen ihnen zu erreichen,
wir achten nicht auf das, wodurch sie trennen,
sondern das Gemeinsame in ihnen zu erkennen."
2. 11.
"Die Trennung zwischen außen und innen,
scheint bei euch heute zu gewinnen,
sie geht inzwischen schon so weit voran,
dass das Innere sich kaum noch äußern kann."
3. 11.
"Im Grunde glaubt ihr nicht an euren Tod
und lebt vergnügt ganz ohne Gott,
da ihr vor euch selbst keine Ehrfurcht haben könnt,
weil ihr euren wahren Wert nicht kennt."
4. 11.
"Ihr lebt auf einer Scheide, dünn wie ein Messer,
mal geht es schlecht, mal ein bisschen besser,
statt dass ihr euch ernsthaft Mühe gebt,
euch zu kontrollieren, wie ihr lebt."
5. 11.
"Lasst euch in kein Schema pressen,
aber auch nicht zerreißen von tausend Interessen,
lebt in eurer eigenen Weise
und bleibt dabei bescheiden und leise."
6. 11.
"Je einfacher und bescheidener ihr seid,
umso weniger verliert ihr eure Zeit
mit Interessen und Dingen,
die euch weg von eurer Wahrheit bringen."
7. 11.
"Ohne Wandlung kommt nichts Neues in Gang,
das Alte muss weichen, ohne Sang und Klang,
haltet nichts fest, von dem, was geht,
empfangt mit offenen Armen, was ihr kommen seht."
8. 11.
"Achtet auf die Blätter, die jetzt fallen von den Bäumen,
sie ließen sich im Frühjahr ihr Ende nicht träumen,
doch jetzt machen sie Platz dem neuen Blätterkleid,
das sich nach dem Winter erneuert zeigt."
9. 11.
"Betrachtet den Tod am Ende eines Lebens mit offenem Blick,
durch ihn bleibt alt gewordenes zurück,
um einer neuen Entwicklung Platz zu lassen,
auch wenn eure Sinne diese nicht erfassen."
10. 11.
"Die Natur wird durchsichtig in unserem Zeichen,
wie die Skorpion-Tiere einem Skelett gleichen,
das hilft euch, den Blick auf das Bleibende zu richten
und auch in eurem Leben das Unvergängliche zu sichten."
11. 11.
"Die Natur wird vom Herbst entkleidet,
ohne dass ihre Ästhetik leidet,
vom maximalen Bild der Sommerzeit
geht sie über zu einer minimalen Schönheit."
12. 11.
"In unserem Zeichen zeigt sich die Wahrheit
in all ihrer reinen Klarheit,
die Blätter fallen, was verdeckt war, erscheint,
wer jetzt lügt, dem werden wir zum Feind."
13. 11.
"Wenn die Lügen zunehmen und das Wahre zerfällt,
hat auch das Menschliche einen schweren Stand in der Welt
und es ist Zeit, dass ihr euch darum kümmert,
bevor sich niemand mehr daran erinnert."
14. 11.
"Jedem Menschen ist seine eigene Wahrheit recht,
das ist das besondere an eurem Geschlecht,
doch gibt es auch ein gemeinsames Gut des Wahren
an menschlichem Verhalten und Gebaren."
15. 11.
"Euer Leben könnte viel einfacher verlaufen,
gäbe es keine unnützen Dinge zu kaufen,
ihr seid umgeben von unzähligen Produkten,
die niemand dienen, als nur den Profitprozenten."
16. 11.
"Es braucht nur wenig Dinge, um zufrieden zu sein,
je mehr ihr habt, umso größere Sorgen stellen sich ein,
statt viel Zeit zu verbringen, mit euren Seelen,
verwendet ihr eure Zeit mit Kaufen und Geld zählen."
17. 11.
"Wenn ihr euer Herz befreit
von Anmaßung und Eitelkeit,
verbringt ihr eure Zeit heiter
und habt weniger Neider."
18. 11.
"Wenn ihr nicht weiter nach außen strebt,
sondern aus eurer Herzensmitte lebt,
entwickelt sich nicht nur euer wahres Wesen,
ihr könnt dann auch die Wahrheit anderer ermessen."
19. 11.
"Von unserem Zeichen wird das Bewusstsein geweckt,
für den Geist, der sich in euch bewegt,
die Luft wird klar, in der Natur fallen die Hüllen,
wir bringen auch euch einen neuer Willen."
20. 11.
"Habt ihr bemerkt, wie sich die Natur verändert hat,
nicht nur auf dem Land, auch in der Stadt,
die Winde wehen kalte Luft daher, kurz ist der Tage Licht,
entblößt vom Überfluss, zeigt sie ihr ungeschminktes Gesicht."
21. 11.
"Durchsichtig wird die Natur, von Blättern entkleidet,
jetzt ist die Zeit, in der euer Blick sich in ihr weitet,
nehmt dies zum Anlass, in allem, was sich zeigt in der Welt,
den Geist zu suchen, der darin unsichtbar weilt."
22. 11.
"Wir geben das Zepter weiter an den Schützen,
damit kann er die Zeit seines Zeichens nützen,
um die Sonne auf ihren tiefsten Stand zu leiten
und die Geburt des Christkinds vorzubereiten."
Zurück zum Kalender